»Alternativen zum ›Maximal­entwurf‹«

Artikel im Westfalen-Blatt

Der Gemeinderat muss über die Bezuschussung der Cronsbachhalle entscheiden und hat den Wunsch, zu diesem Zweck zunächst weitere Informationen und »Alternativangebote hiesiger Baufirmen« einzuholen. Darin sind sich alle Fraktionen einig. Sie stellen den »Maximal-Entwurf« einer »realistischen Planung« gegenüber, »die man auch stemmen kann« (Detlef Gohr, Grüne), das heißt »eine funktionstüchtige Dreifachsporthalle inklusive Umkleiden und Duschen«. »Alles andere ist Sache der Spvg und die Gemeinde kann sich überlegen, dafür einen Zuschuss zu geben«, so Herbert Mikoteit von der CDU. So wurden unter anderem die Hallenhöhe, Schulungsräume und Fitnessraum infrage gestellt, genauso wie die geplante »Tieferlegung« der Halle. Deren Sinn und Zweckmäßigkeit kann allerdings sowieso erst nach einer von Oliver Erdmann dringend empfohlenen Baugrundanalyse beurteilt werden.


Zeitgleich wurde über die der Gemeinde obliegende Sanierung des von der Halle unabhängigen Umkleidetrakts beraten. Silke Wehmeier von der FDP zeigte sich »erschrocken« über die entsprechende Kostenanalyse des zu diesem Zweck beauftragten Fachbüros und stellte die Frage, ob man die Umkleiden nicht eventuell »mit in der Halle unterbringen« könne.


Die Zeit bis zur nächsten Sitzung am 4. Oktober wird die Gemeinde nutzen, um die für weitere Entscheidungen notwendigen Angebote und Informationen einzuholen.