O-Töne nach der JHV

Publikum JHV 2007

»Sehr professioneller Auftritt gestern! Stark!«

 

Jahreshauptversammlung – in den Köpfen derer, die da waren, hat das große Thema Hallenneubau ordentlich nachgewirkt und für Schwung und gedankliche Anregung gesorgt. Das merkt man an den Nachrichten, die einzelne Mitglieder sich nach der Versammlung gegenseitig zugeschickt haben. Allen ist offensichtlich klar, dass die Halle der Gemeinschaft dienen würde und dass sie eine Chance ist, eine Zukunft.

 

»Menschen entscheiden über Stillstand oder Veränderung, gestern hat der Verein sich total zukunftsweisend dargestellt.«

 

»Wo wir schon mal dabei sind: Wir alle machen einen super ehrenamtlichen Job, aber ich glaube, niemand von uns kann sich nur im geringsten vorstellen, was hinter den Kulissen passiert. Wer gestern auf der Jahreshauptversammlung war, kann nur erahnen, was der gesamte Vorstand eigentlich leistet. Zudem haben sie auch selbst Familien, Firmen, Teams. Ich für meinen Teil ging ganz klein nach Hause, da ich seit gefühlten 10 Jahren aufhören wollte und mich nun frage, wieso ich Vorstand und Verein im Stich lassen sollte. Es ist einfach geil, ein kleiner Teil der Spvg zu sein und zu sehen, wie der Verein sich zu einer großen starken Familie entwickelt.«

 

Die Halle wäre eine Chance, sich ein Gesicht zu geben, an einem konkreten Ort sichtbar, erlebbar – und erzählbar zu werden.

 

»Ganz stark. Das erste Mal, dass der Verein sich aufstellt und eine Story hat, eine Idee, eine Zukunft.« – eine Zukunft, die vor allem eine gemeinsame, abteilungsübergreifende Zukunft wäre, in der sich auch in sportlicher Hinsicht für jeden einzelnen der Horizont erweitern könnte. »Gestern könnte eine Initialzündung für den Verein gewesen sein. Einzelne Abteilungen haben sich in den letzten Jahren total modernisiert und gemeinsam Erfolge gefeiert. Erfolg macht sexy. Was wir jetzt noch brauchen, sind abteilungsübergreifende Aktionen, Jugendausflüge und einen offenen Verein, einen Hauptanlaufpunkt, damit 6-jährige Kinder Zugang zu allen Sportarten erhalten.«

 

Und mit dieser Perspektive muss man auch Einschränkungen im Trainingsbetrieb während der Bauzeit nicht verfluchen. Man kann sie einfach als notwendiges Übel in Kauf nehmen, weil ja im Anschluss eine umso größere Belohnung winkt, nämlich ein Zuhause für den Verein, ein reges Vereinsleben und die sportliche Zukunft unserer Kinder – und das mit Unterstützung der Gemeinde. Diese Möglichkeit sollten wir nicht ungenutzt lassen!

 

»Wir machen das für die Kids, die zu dieser Uhrzeit schon im Bett liegen und sich darauf verlassen, dass wir ihre Zukunft und die der Spvg sichern und gestalten.«

 

»Allerdings hoffe ich, die Sportler sehen ein, dass sie ›befristet‹ (ca. 1,5 Jahre) im Trainings- und Spielbetrieb Improvisationen in Kauf nehmen müssen, um dann über Jahre eine Cronsbach Arena zu bekommen, die dann Schaltzentrale für alle Mitglieder der Spvg Familie werden kann und muss! Die »durch die Blume« geäußerte »Zustimmung„ durch den ›Gemeindefürsten‹ muss man mitnehmen! Vamos Spvg!«

 

Doch zu guter Letzt gilt auch für unsere lieben Kleinen: Immer schön auf dem Teppich bleiben! »Man kann nicht auf alle Wünsche eingehen, unsere Tochter hätte für die Turner auch gerne eine Schnitzelgrube …«