So soll das Sportzentrum aussehen

Vorsitzender der Spvg Andreas Wessels und Architekt Andreas Erdmann haben im Schul- und Sportausschuss den aktuellen Entwurf der Dreifachsporthalle vorgestellt. Darüber schreibt Annemarie Bluhm-Weinhold am 22. März im Steinhagener Lokalteil des Westfalen-Blatts. Das Ergebnis der Detailplanung lässt nach ihrer Aussage für die urteilenden Politiker keine Fragen offen, sodass für den Verein die berechtigte Hoffnung bestünde, dass nach den Sommerferien mit der Umsetzung des 4,5-Millionen-Projekts, finanziert von der Gemeinde Steinhagen (3 Millionen) und dem Unternehmen Hörmann (1,5 Millionen), begonnen werden könne. Für die Bauphase rechneten die Planer mit einer Dauer von 15 bis 18 Monaten. „Uns ist schon signalisiert worden, dass wir mit einer zeitigen Baugenehmigung rechnen können“, wird Andreas Wessels zitiert. Sobald die technische, die Statik- und die Brandschutzplanung abgeschlossen seien, könne der Bauantrag beim Kreis eingereicht werden.

 

Frau Bluhm-Weinhold beschreibt die Lage des geplanten Zentrums – „passgenau zwischen Cronsbachstadion und Multifunktionsspielfeld“ – und dass sie „noch einmal 15 Meter länger geworden“ sei. Grund dafür seien drei Badmintonfelder und eine Schnitzelgrube für die TurnerInnen, die die Spvg insofern unabhängig mache, als die SportlerInnen ihr Schlusspunkttraining nicht mehr in Detmold absolvieren müssten.


Die Autorin beschreibt die verschiedenen Etagen des geplanten Gebäudes, ihre Verwendung und den mit der Gestaltung verbundenen Aspekt der Transparenz, der unmittelbar beim Eintritt in die Halle zum Tragen komme, wenn der Ausblick bis auf den Kunstrasenplatz reiche.


Im Erdgeschoss befänden sich Seminarräume, der Fitnessraum, Funktionsräume und die sich zum Parkplatz hin öffnende Gastronomie als „zentraler Ort der Begegnung“. „Richtung Kunstrasenplatz wäre ohnehin zu wenig Platz gewesen und die Gastronomie soll unabhängig von der Halle öffnen können,“ so Andreas Wessels gegenüber der Zeitung. Vom Erdgeschoss, so die Autorin weiter, erreiche man die Tribünen, von denen man auf die Spielfelder im Untergeschoss blicke. Dort befänden sich auch die Umkleiden sowie die Technik- und Geräteräume. Eventuell solle über den Stiefelgang eine direkt Verbindung zu den Umkleiden des Cronsbachstadions hergestellt werden können. Im Obergeschoss schlussendlich befänden sich genauso wie im Erdgeschoss variabel nutzbare Seminarräume und auf dem Dach eine Dachterrasse mit Blick auf das Cronsbachstadion. Dies sei wichtig zum Beispiel für die Trainer, schreibt Frau Blum-Weinhold. Sie könnten von hier aus ihre Mannschaften zu Lehrzwecken filmen.